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​20 Jahre ExtraSchicht – Spielorte schauen gemeinsam zurück und feilen an Konzepten für die ExtraSchicht 2021

Pressemitteilung   •   Nov 10, 2020 09:58 CET

Alte Dreherei // Foto: Hoffmann

„Metropole Zukunft“ sollte in diesem Jahr das Schwerpunktthema der 20. ExtraSchicht sein. Leider kam aufgrund der Corona-Pandemie alles anders als gedacht und die Veranstaltung musste abgesagt werden. Einige Gründe, die ExtraSchicht nochmal in den Fokus zu rücken, gibt es trotzdem: Gestern fand ein digitales Spielorttreffen statt, bei dem die Ruhr Tourismus GmbH gemeinsam auf 20 erfolgreiche ExtraSchicht Jahre zurückgeblickt hat. Außerdem hat die Ruhr Tourismus GmbH mit den Spielorten über ein Veranstaltungsformat für das Jahr 2021 beraten. Ziel ist, gemeinsam mit allen Industriekultur-Fans, den 20. Geburtstag der ExtraSchicht im nächsten Jahr nachzufeiern.

Eine Erfolgsgeschichte: 20 Jahre Industriekultur pur

2001 entstand die Idee für eine lange Sommernacht ehemalige Industrieorte im Ruhrgebiet mit Kultur und Leben zu füllen und die Menschen der Region zusammenzubringen. Das Besondere an dem Konzept: Rund 32 Spielorte wurden am gleichen Abend zur Bühne für hochkarätige Acts und Künstler*innen. „Die ExtraSchicht hat 2001 neue Maßstäbe für städteübergreifende Großveranstaltungen im Ruhrgebiet und darüber hinaus gesetzt“, erklärt Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH. „Große Erfolge konnte sie seitdem verzeichnen, weil durch die Inszenierung von Orten des Wandels, der Weiterentwicklung der Region Rechnung getragen wurde. Außerdem hat die Veranstaltung ihren Kerngedanken in jedem Jahr konsequent verfolgt: Außergewöhnliche Shows zum Staunen, aber auch Mitmachen und mit anderen ins Gespräch kommen.“
Über die Jahre konstant steigende Besucherzahlen belegen die Erfolgsgeschichte: Kamen zur Premiere im Jahr 2001 bereits 30.000 Besucher, konnte im Jahr 2019 eine zehn Mal so hohe Zahl verzeichnet werden: Rund 300.000 Menschen konnten an den ExtraSchicht Spielorten gezählt werden. Auch die Gesamtbilanz nach 20 Jahren kann sich sehen lassen: Zusammengerechnet haben über drei Millionen Menschen die ExtraSchicht besucht.


Wie geht es weiter? Ausblick auf die ExtraSchicht 2021

Kleinkünstler, Schausteller, Musiker, Akrobaten und viele andere haben die ExtraSchicht gemeinsam mit den Orten der Industriekultur in den letzten Jahren zudem gemacht, was sie ist. Rund 50 Spielorte bieten jedes Jahr eine einmalige Kulisse für die Veranstaltung und lassen Besucher*innen hinter Türen blicken, die sonst oft verschlossen bleiben. „Die Event- und Kulturbranche wurde in diesem Jahr hart von der Corona-Pandemie getroffen. Auch deshalb möchten wir für das nächste Jahr gemeinsam mit unseren Partnern für die Kulturschaffenden, Solokünstler und Veranstalter Planungssicherheit schaffen und diskutieren derzeit mehrere Varianten der ExtraSchicht. Über allem steht das Ziel, dass die Veranstaltung 2021 durchgeführt werden kann. In welcher Form, darüber werden wir zu gegebener Zeit informieren“, so Axel Biermann.

Ruhr Tourismus GmbH (RTG):

Der Auftrag der RTG ist es, ein eigenständiges touristisches Regionalprofil zu entwickeln sowie die Bündelung von Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb zur Profilierung der Metropole Ruhr als neues und modernes Reiseziel voranzutreiben. Als Informations- und Koordinierungsstelle für die Metropole Ruhr ist die RTG zentraler Ansprechpartner – auch bei der Vernetzung der touristischen Partner in der Region. Neben ihrer Tätigkeit im Tourismusmarketing ist die Gesellschaft auch als Reiseveranstalter tätig.

Die Federführung folgender Projekte und Veranstaltungen liegt bei der RTG:

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