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Barrierefreies Reisen: Römer-Lippe-Route als Leuchtturmprojekt auf internationaler Konferenz

Pressemitteilung   •   Okt 02, 2018 10:22 CEST

LWL-Römermuseum mit Römerpark Aliso in Haltern am See, Bild: Dennis Stratmann

Sportlich Radeln und entspannt Reisen trotz körperlicher Einschränkungen: Mit dem ehrgeizigen Ziel gilt die Römer-Lippe-Route als Vorreiter unter den Radfernwegen in Deutschland und setzt dies auf dem 300 Kilometer langen Fernradweg mitsamt 179 Kilometer Themenschleifen um. Nun stellte die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) die Einzelheiten des Projekts am 1. Oktober auf der internationalen Konferenz „Destinations for All 2018 – 2nd World Summit on Accessible Tourism” in Brüssel vor. Eine Fachjury wählte zuvor die Römer-Lippe-Route für das Programm der Tagung aus, die weltweite Fortschritte und Entwicklungen im barrierefreien Tourismus präsentiert.

Auf der zweitägigen Konferenz berichtete Pascal Tönnissen, verantwortlich für das Projekt „Barrierefreier Radtourismus an der Römer-Lippe-Route“ bei der RTG, über die bisherigen Projektergebnisse und die geplanten Neuerungen entlang der Römer-Lippe-Route zur Verbesserung der Barrierefreiheit.

„Wir freuen uns besonders, dass wir gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr und dem Verein „Tourismus für Alle Deutschland“ eine interaktive Onlinekarte erstellen konnten. Mit ihr kann jeder Gast Informationen wie Wegbeschaffenheit, Steigungen oder die barrierefreie Erreichbarkeit von Restaurants und Sanitäranlagen einsehen und seine Reise stressfrei nach persönlichen Bedürfnissen und Einschränkungen planen.“

Ebenfalls hob Tönnissen die noch in diesem Herbst anstehende Zertifizierung der Römer-Lippe-Route nach den Kriterien der bundesweit gültigen Kennzeichnung „Reisen für Alle“ hervor. „Damit wird die Strecke der erste Radfernweg in Deutschland, der diese Auszeichnung erhält.“

Zahlreiche Unterkünfte, Restaurants und Informationspunkte entlang der Route werden in diesem Zuge nochmals für Barrierefreiheit sensibilisiert und ebenfalls zertifiziert. „Die Römer-Lippe-Route möchte nicht nur vereinzelt Angebote für Menschen mit Einschränkungen schaffen, sondern ein erholsames, touristisches Gesamterlebnis bilden“, so Tönnissen auf der Konferenz.

Axel Biermann,Geschäftsführer der RTG, betont dabei: „Ein barrierefreier Zugang zu Destinationen und Freizeiterlebnissen ist im Tourismus heutzutage sehr wichtig. Inklusion und demographischer Wandel spielen eine große Rolle in unserem Alltag. Wir freuen uns, mit der Römer-Lippe-Route ein Angebot in der Region zu schaffen, das für Menschen unabhängig von Alter und Gesundheitszustand ein attraktives Reiseziel ist.“

Die Römer-Lippe-Route verläuft von Detmold bis Xanten entlang der Grenze von Ruhrgebiet und Münsterland. Neben der Hauptroute befassen sich zwölf Themenschleifen mit der Natur rund um den Fluss und der römischen Vorgeschichte der Region.

Die am 1. und 2. Oktober in Brüssel stattfindende Konferenz „Destinations for All 2018“ ist die zweite Auflage des Kongresses. Zuvor kamen 2014 in Montreal, Kanada, Touristiker aus aller Welt zusammen, um ihre Erfahrungen zum Thema Barrierefreiheit im Tourismus vorzustellen, sich auszutauschen und zu vernetzen.

Ruhr Tourismus GmbH (RTG):

Der Auftrag der RTG ist es, ein eigenständiges touristisches Regionalprofil zu entwickeln sowie die Bündelung von Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb zur Profilierung der Metropole Ruhr als neues und modernes Reiseziel voranzutreiben. Als Informations- und Koordinierungsstelle für die Metropole Ruhr ist die RTG zentraler Ansprechpartner – auch bei der Vernetzung der touristischen Partner in der Region. Neben ihrer Tätigkeit im Tourismusmarketing ist die Gesellschaft auch als Reiseveranstalter tätig.

Die Federführung folgender Projekte und Veranstaltungen liegt bei der RTG:

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