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„Bergbauende 2018 - Schicht im Schacht? Industriekultur prägt auch nach 2018 das Reiseziel Ruhrgebiet“

Pressemitteilung   •   Mär 08, 2017 15:05 CET

Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) präsentiert dem interessierten Fachpublikum auf der internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin die neue Marketingstrategie für die Metropole Ruhr. Auch nach dem Bergbauende in 2018 spielt die Industriekultur bei der Vermarktung der Region weiterhin eine entscheidende Rolle.

Schicht im Schacht?

2018 endet der Steinkohleabbau in Deutschland und mit der Zeche Prosper Haniel in Bottrop schließt die letzte Zeche im Ruhrgebiet. Die RTG wird dies vor allem mit regionalen Großveranstaltungen in Abstimmung mit der Initiative „Glückauf Zukunft“ der RAG-Stiftung, der RAG AG, der Evonik Industries AG, dem Sozialpartner IG BCE und dem Land NRW begleiten. Ehrgeizige Leuchtturmprojekte wie die InnovationCity Ruhr | Modellstadt Bottrop, die Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017, die KlimaExpo.NRW oder der Emscher Landschaftspark wollen nachhaltig zum Klimaschutzziel beitragen und klare Zukunftsperspektiven schaffen. Mit der Fertigstellung des Emscher-Umbaus 2020 folgt ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg der Versöhnung zwischen Region und Natur, der zu einer Verbesserung der Lebensqualität und des Freizeitwertes führen wird.

Marketingstrategie 2017-2022 für die Metropole Ruhr

Das Ruhrgebiet wird als Reiseziel immer beliebter. Um diese positive Entwicklung auch in Zukunft beizubehalten und noch weiter zu stärken hat die RTG ihre Marketingstrategie fortgeschrieben. Diese soll verdeutlichen, welche Ziele die RTG mit Unterstützung der lokalen Partner aus der Privatwirtschaft und den Tourismusverantwortlichen der elf Großstädte und vier Landkreise des Ruhrgebiets zur Weiterentwicklung der Tourismusdestination Metropole Ruhr verfolgt und mit welchen Strategien und Marketinginstrumenten dies umzusetzen ist.

Axel Biermann, Geschäftsführer der RTG: “Das Ruhrgebiet ist kein klassisches Reiseziel und seine montanindustrielle Vergangenheit ist weiterhin spürbar und sichtbar – für das regionale Tourismusmarketing ist dies eine große Chance: In punkto Industriekultur und Tourismus sind wir das Original und im Vergleich mit 137 Destinationen in Deutschland die Nummer Eins.“ Es gilt, dieses Alleinstellungsmerkmal in den kommenden Jahren weiter zu festigen und mit anderen Themen, mit denen das Ruhrgebiet seine Gäste begeistert, zu verknüpfen. Hochkarätige Festivals und Events, die einzigartige Dichte an Kultur- und Freizeitangeboten sowie die herausragende radtouristische Qualität der Metropole Ruhr sind bedeutsame Stärken der Region, die die Zahl der Touristen weiter ansteigen lassen werden.

Die Industriekultur ist auch Grundlage für eine neue Zusammenarbeit zwischen dem Ruhrgebiet und Berlin.

RVR schließt Kooperationsvertrag mit Berliner Zentrum für Industriekultur

Der Regionalverband Ruhr (RVR) will zukünftig die nationale und internationale Zusammenarbeit von Industriekultur und Regionalentwicklung stärken. Dazu gehören vor allem Kooperationen und Aktionen mit Partnern außerhalb der Metropole Ruhr. „Mit dem Berliner Zentrum für Industriekultur haben wir einen aufstrebenden Partner gefunden, der ebenso wie das Ruhrgebiet versucht, das industriekulturelle Erbe ins Bewusstsein der Menschen zu rücken“, so Karola Geiß- Netthöfel, Direktorin des RVR. Der Kooperationsvertrag zwischen dem RVR und dem Berliner Zentrum für Industriekultur (BZI) soll den Austausch von Informationen und Erfahrungen stärken. Darüber hinaus werden gemeinsame Aktivitäten zur Industriekultur in Berlin und dem Ruhrgebiet konzipiert, geplant und umgesetzt. Der RVR ist Projektträger der 1999 eröffneten Route der Industriekultur in der Metropole Ruhr. Die Route mit ihren 26 Ankerpunkten wie Zechen, Kokereien und Halden ist identitätsstiftend und das touristische Alleinstellungsmerkmal der Region. Sie lockt pro Jahr mehr als acht Millionen Besucher ins Ruhrgebiet.

Ruhr Tourismus GmbH (RTG):

Der Auftrag der RTG ist es, ein eigenständiges touristisches Regionalprofil zu entwickeln sowie die Bündelung von Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb zur Profilierung der Metropole Ruhr als neues und modernes Reiseziel voranzutreiben. Als Informations- und Koordinierungsstelle für die Metropole Ruhr ist die RTG zentraler Ansprechpartner – auch bei der Vernetzung der touristischen Partner in der Region. Neben ihrer Tätigkeit im Tourismusmarketing ist die Gesellschaft auch als Reiseveranstalter tätig.

Die Federführung folgender Projekte und Veranstaltungen liegt bei der RTG:
RUHR.TOPCARD
RuhrtalRadweg
Römer- Lippe- Route
RuhrKunstMuseen
RuhrBühnen
RUHR.MEETING
ExtraSchicht
1. Tag der Trinkhallen

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