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Maschinenhallen, alte Häfen und viel Industrienatur – das große Sommerprogramm für kleine Entdecker auf der Route Industriekultur

Pressemitteilung   •   Jun 29, 2020 17:38 CEST

Familienspaziergang im Schiffshebewerk Henrichenburg. Foto: LWL/Hudemann

Große Abenteuer für kleine Entdecker direkt vor der eigenen Haustür sind in diesem Sommer besonders gefragt. Und da haben die Standorte der Route Industriekultur einiges zu bieten. Ob ungeahnte Naturerlebnisse auf der Kokerei, Lampentouren durch unterirdische Maschinenhallen oder Fahrten mit der Bimmelbahn über das alte Bergwerksgelände – in den Hüttenwerken, Zechen und ehemaligen Werksgeländen quer durch das Ruhrgebiet geht es mit Volldampf und viel Kreativität durch die Sommerferien.
Hier eine kleine Auswahl:

Gäste aus aller Welt haben sich auf den alten Industriegeländen an Rhein und Ruhr niedergelassen. Welche ungewöhnlichen Pflanzen hier heimisch geworden sind, die es jetzt zu entdecken gibt, ist eines der Themen in den kommenden sechs Wochen auf der Kokerei Hansa. Immer freitags um 11 Uhr hält die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur Führungen bereit, bei denen Jungen und Mädchen zwischen rostigen Rohren und voll gelaufenen Wasserbecken auf Entdeckungsreisen gehen. Unter hohen Brücken, an Mauern, Türmen und Gleisen können die jungen Abenteurer zahlreiche Überraschungen erleben.
www.industriedenkmal-stiftung.de/besuch/veranstaltungen

Es riecht nach Öl und Teer und ein bisschen wie in einer alten Werkstatt. Dann öffnet sich die Tür und man steht im Halbdunkel eines riesigen Kellergewölbes, blickt in lange, dunkle Gänge und bekommt einen Eindruck davon, wie schwer die Arbeit einst hier im Keller der ehemaligen Gaskraftzentrale des Bochumer Vereins war. Eine Stirnlampenführung unter der Jahrhunderthalle Bochum ist eine Industrie-Erlebnistour für alle Sinne.
www.jahrhunderthalle-bochum.de/besucher/fuehrungen/

Seit seiner Eröffnung im Jahre 1914 ist der Rhein-Herne-Kanal eine der verkehrsreichsten Wasserstraßen Deutschlands. Im Recklinghäuser Stadthafen, wo noch ein alter Hafenkran steht, legen aber nicht nur Frachtschiffe an. Im Hafenbecken lernten auch viele Kinder aus den umliegenden Städten das Schwimmen, denn es diente einst in den Sommermonaten als Freibad. Wie der Kanal zu dem wurde, was er ist, erläutern spannende Ausflüge, die das Umspannwerk Recklinghausen am 12. Juli und 2. August anbietet.
Regelmäßig jeweils dienstags und samstags gibt es in der Ferienwerkstatt des Umspannwerks außerdem für junge Forscher zwischen 6 und 12 Jahren viel Wissenswertes über Strom und Energie. Anfassen und Ausprobieren sind unbedingt erwünscht.
www.umspannwerk-recklinghausen.de

Zur Bühne wird das ganze Schiffshebewerk Henrichenburg vom 21. bis zum 24. Juli. Mädchen und Jungen entwickeln gemeinsam mit einer Theaterpädagogin ein Impro-Theaterstück. Dabei wird eine eigene Geschichte verfasst, vor ausgewähltem Publikum aufgeführt und gefilmt, sodass am Ende jeder das entstandene kleine Meisterwerk mit nach Hause nehmen kann.
Auch an anderen Tagen stehen zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm des Industriedenkmals: Ein Binnenschiffer-Paar zeigt, wie man Schifferknoten knüpft; aus Holz, Kork und Stoff werden Buddelschiffe gebaut; und eine Imkerin zeigt an einem richtigen Bienenstock, wie diese kleinen emsigen Helferinnen leben und sich organisieren. Familienspaziergänge zu unterschiedlichen Themen stehen jeweils mittwochs nachmittags auf dem Programm.
www.lwl.org/industriemuseum/standorte/schiffshebewerk-henrichenburg

Das Museumsmaskottchen „Ratte“ führt Kinder und ihre Familien auf der Henrichshütte in Hattingen in die Geheimnisse von Stahl und Eisen ein. Röhren und Nischen bilden die Stationen eines Rundwegs mit vielen Modellen und Mitmach-Möglichkeiten. Auf dem Hüttenspielplatz „Rackerwerk“ mit Spielehochofen und Riesenrutsche wird die harte Arbeit von einst zum Kinderspiel. Spielgeräte wie Schaufel und Eimer sollte aber jeder selbst im Gepäck haben. www.lwl.org/industriemuseum/standorte/henrichshuette-hattingen

Mit der Feldbahn „Montania“ geht es in den Sommerferien über das Museumsgelände von Zeche Nachtigall. Regelmäßig präsentiert werden auch die Dampffördermaschine im Maschinenhaus sowie die Kleinzeche auf dem Außengelände. Am Bachlauf "Kleine Ruhr" lässt sich das Wasser aufstauen und ein Mühlrad antreiben oder die funktionsfähige Schleusen ausprobieren. Beliebt sind auch die regelmäßigen öffentlichen Führungen durch das Besucherbergwerk „Nachtigallstollen“. Interessierte sollen sich daher mindestens einen Tag vorher anmelden.
www.lwl.org/industriemuseum/standorte/zeche-nachtigall

Zur großen Leinwand wird das Außengelände der ohnehin schon bildschönen Zeche Zollern. Mit Kreide dürfen dort die jüngsten Besucher ihre Spuren hinterlassen. Auf dem Zechen-Spielplatz können sich Kinder nach Herzenslust austoben, klettern, rutschen oder mit Sand und Wasser matschen. Eine Zollern-Rallye für junge Gäste bietet spielerischen Rätselspaß quer über das Gelände und durch die Gebäude. Die Zollern-Entdeckungstour leitet Erwachsene mit Wissensfragen und Knobelaufgaben durchs Museum und enthüllt dabei immer wieder Besonderheiten oder lädt zum näheren Hinschauen ein. 
www.lwl.org/industriemuseum/standorte/zeche-zollern

Spannende Rallyes durch seine beiden Ausstellungen bietet das Ruhr Museum auf Zeche Zollverein während der Sommerferien an. Täglich von 10 bis 18 Uhr können Familien ohne Anmeldung und bei freiem Eintritt für die Kinder in der Kohlenwäsche auf Entdeckungstour gehen. Mit der „Rätsel-Reise Ruhr Museum“ gibt es die Möglichkeit, die Dauerausstellung auf eigene Faust zu entdecken. Kinder ab 6 Jahren und ihre Eltern lösen gemeinsam spannende Aufgaben und erfahren auf spielerische Weise etwas über die Natur, die Archäologie und die Geschichte des Ruhrgebiets. Neben Gegenständen zum Anfassen gibt es Forscherhandbücher, die die Kinder mit nach Hause begleiten.
Wer Dinosaurier-Spuren sucht, sollte sich in der Außenstelle im Mineralien-Museum in Kupferdreh umsehen. Am 9. August entsteht dort bei einer Kinder- und Familienführung anhand zahlreicher Fundstücke ein spannendes Bild der urzeitlichen Riesenechsen. Anmeldung ist erforderlich.
www.ruhrmuseum.de

Kleine Steinmetze sind in der DASA Arbeitswelt Ausstellung gefragt. Auf der Außenbaustelle dürfen sich Besucherinnen und Besucher ab 8 Jahren mit Feile und Raspel, Säge und Schmirgelpapier an einzigartigen Kunstwerken aus Ytong-Steinen versuchen. Hinsetzen und loslegen heißt es auch bei den "Selbermacher"-Basteltischen, die in der gesamten DASA Arbeitswelt Ausstellung aufgebaut sind. Da findet sich Nützliches und Schmuckes, kleine Nettigkeiten - jede Woche neu.
www.dasa-dortmund.de

Aktuelle Tipps gibt es übrigens auch auf dem Industriekultur-Newsletter-Kanal https://t.me/kultruhr

Ruhr Tourismus GmbH (RTG):

Der Auftrag der RTG ist es, ein eigenständiges touristisches Regionalprofil zu entwickeln sowie die Bündelung von Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb zur Profilierung der Metropole Ruhr als neues und modernes Reiseziel voranzutreiben. Als Informations- und Koordinierungsstelle für die Metropole Ruhr ist die RTG zentraler Ansprechpartner – auch bei der Vernetzung der touristischen Partner in der Region. Neben ihrer Tätigkeit im Tourismusmarketing ist die Gesellschaft auch als Reiseveranstalter tätig.

Die Federführung folgender Projekte und Veranstaltungen liegt bei der RTG:

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