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Metropole Ruhr – „Die Stadt der Städte“

Pressemitteilung   •   Mär 07, 2018 14:19 CET

Karola Geiß-Netthöfel (Regionaldirektorin RVR) und Axel Biermann (Geschäftsführer RTG) auf der ITB 2018 / © Ruhr Tourismus GmbH / Annika Klein

Was lange noch weit weg schien, wird in diesem Jahr Realität. In der Metropole Ruhr endet die Zeit des Steinkohleabbaus und die letzte Zeche schließt. Auf der ITB in Berlin präsentiert die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) zu diesem Anlass „Kunst & Kohle – Ein Ausstellungsprojekt der RuhrKunstMuseen“.

17 RuhrKunstMuseen in 13 Städten der Metropole Ruhr zeigen von Mai bis September 2018 zeitgleich künstlerische Positionen, die sich auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema „Kohle“ auseinandersetzen – wiederkehrende inhaltliche und formale Elemente der Kunstwerke sollen die Ausstellungsorte zu einem großen Ganzen verbinden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernimmt die Schirmherrschaft für dieses Großprojekt.

RTG-Projekte wie „!SING – DAY OF SONG“ und die ExtraSchicht greifen das Ende der Steinkohleförderung programmatisch und thematisch ebenfalls auf. Im Rahmen der Nacht der Industriekultur werden in diesem Jahr erst- und letztmalig Grubenfahrten angeboten. Mehr als 600Besucher können dabei in 1.200 Metern Tiefe echte „Schachtluft“ schnuppern. Die Plätze für dieses einmalige Erlebnis werden aus organisatorischen und Sicherheitsgründen ausschließlich über lokale und überregionale Medienpartner verlost, eine Anmeldung ist nicht möglich. Für weitere 300 ExtraSchicht-Besucher wird es darüber hinaus Sondertouren zum Trainingsbergwerk Recklinghausen geben.

Die Metropole Ruhr wird als Reiseziel immer beliebter

Dem Abschiedsschmerz zum Trotz blickt man in der Metropole Ruhr optimistisch in die Zukunft. Denn seit vielen Jahren entwickeln sich die Übernachtungszahlen positiv. Die jüngst geknackte Rekordmarke von erstmals mehr als acht Millionen Übernachtungen ist für RTG-Geschäftsführer Axel Biermann aber kein Grund, sich auszuruhen: „Unser Blick geht nach vorne. Um auf lange Sicht wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir besonders beim Thema Digitalisierung innovativ unterwegs sein. In der aktuellen EU-Förderphase arbeitet die RTG an vier touristischen Förderprojekten, die besonders in diesem Bereich einen starken Schwerpunkt setzen.“

Digitaler Radroutenplaner für das radrevier.ruhr ab Sommer 2018

So wird das radrevier.ruhr beispielsweise im Sommer einen digitalen Radroutenplaner heraus bringen, der auf Basis des Knotenpunktsystems maßgeschneiderte, bedarfsgerechte Touren für die Nutzer auswirft und gleichzeitig als Navigationsgerät dient. Die Kulturnetzwerke RuhrKunstMuseen und RuhrBühnen planen eine gemeinsame ArtCard, die kostenlose Eintritte in den teilnehmenden Museen mit ermäßigten Tickets für die Vorstellungen der RuhrBühnen verbindet. Neue Wege bei der Vermarktung der Industriekultur im Ruhrgebiet will ein weiteres Förderprojekt gehen: Im Rahmen der „Inwertsetzung der Industriekultur Ruhr“ ist geplant, eine GPS-basierte Inspirationsplattform zu entwickeln. Diese soll dem Nutzer intuitiv und einfach nicht nur die Standorte erläutern, sondern auch die zahlreichen Möglichkeiten von Events über Restaurants bis hin zu Führungen vorschlagen.

Standortmarketingkampagne „Stadt der Städte“ soll Investoren anlocken

Seit Mitte 2017 läuft die vom Regionalverband Ruhr (RVR) initierte internationale Standortmarketingkampagne „Stadt der Städte“. Sie spricht Investoren, Unternehmer, junge Fachkräfte und Studierende sowie Multiplikatoren auf unterschiedlichen Kanälen an – in Printanzeigen, einem eigenen Online-Auftritt und in den sozialen Netzwerken. Karola Geiß-Netthöfel betonte bei der Vorstellung in Berlin: „Die Kampagne verzichtet bewusst auf Motive mit Fördertürmen und Zechenromantik. Stattdessen zeigt die Region ihr anderes Gesicht - modern, jung und dynamisch.“ Die Zielgruppen im In- und Ausland sollen vom starken und modernen Industriestandort und dem vielfältigen Lebensraum mit unzähligen Chancen und viel Potential überzeugt werden. Dabei setzt die Kampagne auf Themen wie Green Technologie, Innovations- und Gründergeist, kulturelle Vielfalt und Lebensqualität. Mit diesen Top-Argumenten will die Region Unternehmer und Fachkräfte in die Metropole Ruhr locken. Ihren ersten großen internationalen Aufschlag feierte die Kampagne auf der Expo Real Messe 2017. An den Erfolg aus den ersten Monaten möchten die Macher der Kampagne nun auf der ITB anknüpfen.

Infrastruktur des Radwegenetzes wird kontinuierlich optimiert

Traditionell stark nachgefragt ist auch auf der ITB das Thema Radfahren. Im Bereich Infrastruktur rüstet die Metropole Ruhr immer weiter auf.Alleine in den kommenden zwei Jahren fließen mehr als vier Millionen Euro in den Radwegausbau, u.a. in Essen, Bochum und Dortmund. In Essen bekommt der viel beachtetet Radschnellweg Ruhr (RS1) eine Brücke über den stark befahrenen Berthold-Beitz-Boulevard. In Bochum wird der Ruhrtalradweg verbreitert und in Dortmund beginnt der Bau des sogenannten Gartenstadtradwegs, der künftig den beliebten Phoenix-See mit der Innenstadt verbindet.

Ruhr Tourismus GmbH (RTG):

Der Auftrag der RTG ist es, ein eigenständiges touristisches Regionalprofil zu entwickeln sowie die Bündelung von Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb zur Profilierung der Metropole Ruhr als neues und modernes Reiseziel voranzutreiben. Als Informations- und Koordinierungsstelle für die Metropole Ruhr ist die RTG zentraler Ansprechpartner – auch bei der Vernetzung der touristischen Partner in der Region. Neben ihrer Tätigkeit im Tourismusmarketing ist die Gesellschaft auch als Reiseveranstalter tätig.

Die Federführung folgender Projekte und Veranstaltungen liegt bei der RTG:

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