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Tag der Trinkhallen 2018 – Feiertag der Budenkultur war ein voller Erfolg

Pressemitteilung   •   Aug 25, 2018 23:38 CEST

Verkaufshalle Sven Lauer, Essen ©RTG/Thönneßen

Heute haben tausende Besucher und Besucherinnen trotz bewölktem Himmel und kleinen Schauern in der Metropole Ruhr erneut den Tag der Trinkhallen gefeiert. Neben den 50, von der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) mit einem Programm ausgestatteten Buden, nahmen knapp 150 weitere Trinkhallen mit einem eigenen Beitrag teil. Rund 250 Künstler aus den fünf Programmsparten Musik, Kleinkunst, Fußball, Filmbude und gemischte Tüte sorgten von 15 bis 22 Uhr für ein vielfältiges Programm, das sich über das gesamte Ruhrgebiet verteilte und den Feiertag der Budenkultur zu einem unvergesslichen Erlebnis machte.

Der Tag der Trinkhallen war bereits 2016 ein voller Erfolg. In diesem Jahr war die Resonanz sogar noch größer – nicht nur was die Anzahl der teilnehmenden Buden angeht. Etwa 20.000 Besucher und Besucherinnen feierten den Tag der Trinkhallen 2018.

Neu dabei waren in diesem Jahr die Sparten Filmbude und Fußball. An den zur Sparte Filmbude gehörenden Programmbuden zeigte Interkultur Ruhr Familienfilme der 1940er bis 1990er Jahre im Schmalfilmformat, eingereicht von Bürgern und Bürgerinnen der Metropole Ruhr. Am K(uh)iosk in Bottrop standen etwa selbstgemachte Spielfilme auf dem Programm. Von Slapstick bis Science Fiction war alles dabei. Den passenden Soundtrack lieferte unter anderem Jan Arlt, der mehrere Filme live mit Klavier und Synthesizer vertonte. Die Fußball-Buden waren besonders gut besucht: Zahlreiche Fußballfans sahen sich das kleinste Fußballmuseum der Welt am Bergmann Kiosk in Dortmund an oder testeten ihr Wissen beim 11 FREUNDE-Kioskquiz am Sporttreff in Essen.

Ein besonderes Highlight aus der Sparte Kleinkunst gab es am Ehrenfelder Feierabendladen in Bochum. Dort traten in der Königsdisziplin des Poetry Slams – dem Dead or Alive Slam – Poetry-Slammer und Slammerinnen gegen Schauspieler und Schauspielerinnen an, die Größen der Weltliteratur verkörperten. Am Kiosk & Stehcafé in Mülheim wurde man nicht nur an seine Kindheit „anne Bude“ erinnert, sondern auch an wilde Videospielabende im Wohnzimmer. Hier knackten Videospielfreunde den Highscore im Tetris oder lieferten sich rasante Rennen bei einer Runde Mario Kart. An Elkes Büdchen in Herne bereiteten Mamadou Camara und seine Band Fatala Folikan den Budenfans mit traditioneller westafrikanischer Musik akutes Fernweh und holten Menschen verschiedenster Nationen auf die Tanzfläche. Beim Tag der Trinkhallen kamen alle zusammen. Dazu trug auch das offizielle Trinkhallen-Quartett bei. An allen teilnehmenden Buden gab es Quartettkarten, die gesammelt und getauscht werden konnten. So kamen die Leute ins Gespräch. „Wir wollten mit dem Tag der Trinkhallen nicht nur die Geschichte der Budenkultur und die engagierten Budenbesitzer und Besitzerinnen in der Metropole Ruhr feiern, sondern vor allem den sozialen, identitätsstiftenden Aspekt der Trinkhallen in der Region hervorheben“, erklärte Axel Biermann, Geschäftsführer der RTG. „Die Trinkhallen sind im Ruhrgebiet so etwas wie die Dorfplätze in den jeweiligen Vierteln und haben somit eine einmalige soziale Funktion. Am Tag der Trinkhallen kamen verschiedene Generationen, Kulturen und Gesellschaftsschichten zusammen. Das machte den Tag der Trinkhallen 2018 für mich zu etwas ganz Besonderem.“

Bei dem umfangreichen Programm lohnte es sich natürlich, mehr als nur eine Bude zu besuchen. Viele Trinkhallenfans waren deshalb trotz des durchwachsenen Wetters mit dem Rad unterwegs, um die Fülle und Vielfalt des Programms an verschiedenen Buden zu erleben. Schon 2016 waren viele Besucher und Besucherinnen mit dem Rad auf Budentour. Deshalb hat die RTG für den diesjährigen Tag der Trinkhallen spezielle Routen entwickelt. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) bot darüber hinaus sechs eigene, geführte Radtouren an.

Doch nicht nur Bewohnerinnen und Bewohner der Metropole Ruhr feierten heute den Tag der Trinkhallen: aus ganz Deutschland reisten Leute an, um die Budenkultur im Ruhrgebiet zu erleben und zu feiern. Gäste kamen unter anderem aus Hamburg, Bayern und Frankfurt am Main.

Gefördert wurde der Tag der Trinkhallen durch den Regionalverband Ruhr (RVR) und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ruhr Tourismus GmbH (RTG):

Der Auftrag der RTG ist es, ein eigenständiges touristisches Regionalprofil zu entwickeln sowie die Bündelung von Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb zur Profilierung der Metropole Ruhr als neues und modernes Reiseziel voranzutreiben. Als Informations- und Koordinierungsstelle für die Metropole Ruhr ist die RTG zentraler Ansprechpartner – auch bei der Vernetzung der touristischen Partner in der Region. Neben ihrer Tätigkeit im Tourismusmarketing ist die Gesellschaft auch als Reiseveranstalter tätig.

Die Federführung folgender Projekte und Veranstaltungen liegt bei der RTG:

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