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Tag der Trinkhallen am 25. August 2018: Das ist das Programm

Pressemitteilung   •   Jul 10, 2018 12:58 CEST

Markus Schlüter (stellv. Regionaldirektor), Sebastian Eck (Abteilungsleiter Event bei der RTG) und Kazim Calisgan (Kurator für die Sparte Weltmusik) bei der heutigen PK

Mehr als 250 Künstlerinnen und Künstler an 50 Programm-Buden, fünf Programmsparten und ein ganzer Tag ganz im Zeichen der Budenkultur: Am 25. August 2018 von 15 bis 22 Uhr feiert das Ruhrgebiet zum zweiten Mal den Tag der Trinkhallen, gefördert durch den Regionalverband Ruhr (RVR) und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. An den 50 ausgewählten Trinkhallen gibt es auch in diesem Jahr ein von der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) organisiertes und finanziertes Kulturprogramm, u.a. mit der neuen Sparte der „Filmbuden“ in Kooperation mit Interkultur Ruhr. Insgesamt haben sich knapp 200 Trinkhallen im gesamten Ruhrgebiet angemeldet – deutlich mehr als noch 2016.

„Der Tag der Trinkhallen hat 2016 voll eingeschlagen und die Vorfreude auf die Neuauflage ist riesig! Dass in diesem Jahr noch mehr Trinkhallen mitmachen, zeigt, dass wir mit der Veranstaltung einen Nerv getroffen haben – nicht nur im Ruhrgebiet, sondern weit darüber hinaus. Touristinnen und Touristen wollen oft nicht mehr als solche wahrgenommen werden – diesen Trend bedient der Tag der Trinkhallen in besonderem Maße. Er ermöglicht Besucherinnen und Besuchern von außerhalb, sich unter die Einheimischen zu mischen und mit ihnen gemeinsam die Region zu erleben“,so RTG-Geschäftsführer Axel Biermann über den Charme der Veranstaltung.

Das Programm für den Tag der Trinkhallen kann sich sehen lassen: Fünf Programmsparten verteilen sich auf die 50 Programm-Buden und halten ein wahres Potpourri an Darbietungen bereit. Dabei wird zahlreichen lokalen Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne geboten, darunter auch bekannte Namen. Entwickelt haben das Programm acht Kuratorinnen und Kuratoren - unter ihnen zum Beispiel Hajo Sommers für Kleinkunst und Hans Nieswandt für Musik. Beide waren auch beim letzten Tag der Trinkhallen im Boot. Für das Programm in der Sparte Fußball konnte Christoph Biermann, Chefredakteur des Magazins „11 Freunde“ gewonnen werden. Er bringt mit dem Bochumer Schriftsteller und bekennenden VfL Bochum-Fan Frank Goosen (von 15 bis 16 Uhr) und dem Autor Ben Redelings ein Stück Alltagskultur „anne Bude“ bei „Antje & Jörg’s Kiosk“ in Bochum. Beim großen Fußballquiz am Kiosk „Zum Sporttreff“ in Essen können die Besucherinnen und Besucher ihr geballtes Wissen unter Beweis stellen. An der Ballerbude in Oer-Erkenschwick schmettert der Chor ID55-Singalongs die beliebtesten Kurvensongs und Vereinshymnen aus dem Ruhrgebiet und lädt zum Mitsingen ein.

Wer musikalisch-künstlerisch unterhalten werden möchte, ist an den Trinkhallen der Sparten Musik und Kleinkunst bestens aufgehoben. Zum zweiten Mal als DJs dabei sind der Musikproduzent Olaf Opal (Beatsteaks, Sportfreunde Stiller) und die KölnerSängerin der Gruppe Klee, Suzie Kerstgens, dieses Mal an „Rosi’s Stübchen“ in Duisburg.

Die im Rahmen des Interkultur Ruhr-Projektes „Schmelztiegel Ruhrgebiet – Alltag schreibt Geschichte“ eingereichten Familienfilme werden am Tag der Trinkhallen an fünf „Filmbuden“ sowie an zwei weiteren Buden als ergänzendes Programm gezeigt. Bewohnerinnen und Bewohner des Ruhrgebiets haben fast 1000 Schmalfilme aus privaten Beständen abgegeben, die zu verschiedenen Themen wie Feiern, Familie, Ruhrkino oder „In die Ferne“ zusammengestellt wurden. Ausschnitte werden, flankiert von einem musikalischen Rahmenprogramm und künstlerischen Workshops, unter anderem an der „BonBonBude – der Retro Kiosk“ in Castrop-Rauxel, am „K(uh)iosk“ in Bottrop und am “Kiosk Temel” in Dinslaken gezeigt.

Als Mittelpunkt interkultureller Quartiere waren und sind die Trinkhallen ein elementarer Teil der Ruhrgebietsidentität – dem trägt der Tag der Trinkhallen Rechnung. Markus Schlüter, stellvertretender Regionaldirektor, über die besondere Rolle der Trinkhallen: „Die Bude um die Ecke hat im Ruhrgebiet eine große Bedeutung. Sie ist für viele Menschen ein Stück Heimat. Sie ist ein beliebter Treffpunkt, an dem man Neues aus dem Viertel erfährt. Und sie ist Anlaufstelle für Groß und Klein, Jung und Alt. Daher feiert das Ruhrgebiet mit dem Tag der Trinkhallen die Bude als Begegnungsort der Kulturen.“

Die Sammelleidenschaft der Besucherinnen und Besucher wird auch in diesem Jahr wieder bedient: Statt eines Sammelalbums gibt es ein Trinkhallen-Quartett. Die insgesamt 52 Spielkarten sind im Viererpack an allen teilnehmenden Trinkhallen ab einem Mindesteinkaufswert von einem Euro kostenfrei erhältlich. Die Programmübersicht kommt 2018 als Faltkarte daher, auf der alle Programm-Trinkhallen inklusive Programm verortet sind. Auch die von der RTG konzipierten Radrouten sind eingezeichnet und zudem unter www.tagdertrinkhallen.ruhr/radrouten als GPS-Download verfügbar. Geführte Radtouren sind in diesem Jahr ebenfalls möglich: Die ADFC-Ortsgruppen Dortmund, Essen, Bottrop, Dinslaken-Voerde und Castrop-Rauxel bieten insgesamt mehr als 160 km Budentour per Rad an. Zusätzlich gibt es am „Blauen Büdchen“ in Duisburg eine exklusive Mietradstation durch RevierRad. Alle Informationen dazu unter www.revierrad.de.

Unterwegs lohnt sich auch ein Abstecher zu den zahlreichen Trinkhallen, die sich mit eigenen Aktionen an der Veranstaltung beteiligen. Deren Zahl steigt aktuell Dank der tatkräftigen Unterstützung des Premiumpartners METRO weiter an. Dieser hat traditionell ein gutes Verhältnis zu den Betreibern und bietet in seinen Großmärkten im Rahmen des Tags der Trinkhallen viele Aktionen zugunsten der Wiederverkäufer. Die Förderung der Trinkhallenkultur ist im Ruhrgebiet Teil der Identität des Großhändlers, die am 25. August 2018, dem Feiertag der Trinkhallen, gemeinsam gefeiert wird.

Ruhr Tourismus GmbH (RTG):

Der Auftrag der RTG ist es, ein eigenständiges touristisches Regionalprofil zu entwickeln sowie die Bündelung von Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb zur Profilierung der Metropole Ruhr als neues und modernes Reiseziel voranzutreiben. Als Informations- und Koordinierungsstelle für die Metropole Ruhr ist die RTG zentraler Ansprechpartner – auch bei der Vernetzung der touristischen Partner in der Region. Neben ihrer Tätigkeit im Tourismusmarketing ist die Gesellschaft auch als Reiseveranstalter tätig.

Die Federführung folgender Projekte und Veranstaltungen liegt bei der RTG:

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