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Zwischen Digitalisierung, Zero Emission und Corona: 16. Jahrestreffen der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) in der Metropole Ruhr

Pressemitteilung   •   Okt 08, 2020 16:06 CEST

16. Jahreskonferenz der European Route of Industrial Heritage in der Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen

Digitalisierung, Corona – und wie umgehen mit den Standorten der Industriekultur in den kommenden Zeiten von „Zero Emission“? Die Aufgaben, die auf die geschichtsträchtigen Hütten, Stahlwerke, Zechen, Webereien und ihresgleichen zukommen, sind vielfältig. Zum ersten mal "hybrid" trafen sich jetzt (7./8. Oktober) Vertreterinnen und Vertreter aus ganz Europa im LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg: Rund 30 von ihnen kamen vor Ort zum direkten Austausch zusammen, weitere knapp 50 Teilnehmer waren online zugeschaltet. 

Dr. Walter Hauser, Leiter des LVR-Industriemuseums: „Das LVR-Industriemuseum war von Anfang bei ERIH mit dabei, wir haben uns immer als Teil eines europäischen Netzwerkes verstanden, und Industriekultur als ein Erbe, das die europäischen Regionen miteinander verbindet. Deshalb haben wir ERIH gerne und spontan angeboten, das Experiment der hybriden Jahreskonferenz in der Zinkfabrik Altenberg auszurichten, wo wir diese corona-gerecht durchführen können.“

Unter der Frage "How can we keep the wheels turning" wurden zahlreiche zukunftsweisende Themen angesprochen, etwa die nach dem Zusammenhang von immateriellem Kulturerbe und industriekulturellem Erbe: Wie kann das Wissen, das für den Betrieb alter Industrien von Bedeutung ist, bewahrt und weitergeben werden, während viele Mitarbeiter der alten Generation in den Ruhestand gehen? Dass ein Kontakt in der digitalen Social-Media-Welt heute in der Regel dem Besuch in einem "analogen" Museum vorausgeht, stellte kaum jemand in Frage. Wie eine junge Generation auf diesem Wege angesprochen werden kann, bleibt hingegen die Herausforderungen, die auch in zahlreichen Praxisbeispielen aus unterschiedlichen Ländern erläutert wurde. 

Zum praktischen Teil gehörte auch ein Blick hinter die Baustellen-Kulisse der Zinkfabrik Altenberg, die einer der 26. Ankerpunkte der Route Industriekultur im Ruhrgebiet ist. Aktuell ist das dort beheimatete Museum für Schwerindustrie geschlossen und wird komplett umgebaut. 

Weitere Informationen auf der ERIH-Seite

Ruhr Tourismus GmbH (RTG):

Der Auftrag der RTG ist es, ein eigenständiges touristisches Regionalprofil zu entwickeln sowie die Bündelung von Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb zur Profilierung der Metropole Ruhr als neues und modernes Reiseziel voranzutreiben. Als Informations- und Koordinierungsstelle für die Metropole Ruhr ist die RTG zentraler Ansprechpartner – auch bei der Vernetzung der touristischen Partner in der Region. Neben ihrer Tätigkeit im Tourismusmarketing ist die Gesellschaft auch als Reiseveranstalter tätig.

Die Federführung folgender Projekte und Veranstaltungen liegt bei der RTG:

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