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Michael Rasche, Dortmund
Michael Rasche, Dortmund

Pressemitteilung -

Die RuhrKunstMuseen begrüßen Beschluss der Stadt Marl

Mit großer Freude und Erleichterung haben die RuhrKunstMuseen die Nachricht über die Ratsentscheidung der Stadt Marl vom 15. Juni 2023 aufgenommen. Die Zukunft des Skulpturenmuseums Marl, das seit 2010 zu den Gründungsmitgliedern des Netzwerks der RuhrKunstMuseen gehört und seit mehr als vierzig Jahren eine herausragende Stellung in der Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens einnimmt, war bis dahin ungewiss. Nun gilt der Umbau der ehemaligen Hauptschule an der Kampstraße als gesichert. Gemeinsam mit der städtischen Bibliothek wird das Skulpturenmuseum Marl voraussichtlich im Jahr 2026 das Gebäude beziehen.

In einem offenen Brief hatte das Museumsnetzwerk, stellvertretend durch seine Sprecher:innen Regina Selter (Direktorin Museum Ostwall, Dortmund) und Peter Gorschlüter (Direktor Museum Folkwang, Essen) an den Bürgermeister und den Rat der Stadt Marl appelliert, einen neuen Beschluss herbeizuführen, der die Zukunft des Skulpturenmuseums Marl für die Stadt und Region sichert und der kulturpolitischen wie kunsthistorischen Bedeutung der Institution Rechnung trägt. „Wir gratulieren der Stadt Marl und dem Skulpturenmuseum zu dem erfreulichen Beschluss. Es ist ein wichtiges kulturpolitisches Signal, dass Marl als bedeutender Kultur- und Kunststandort für die Bürger:innen Marls, aber auch für die gesamte Region erhalten bleibt, “ teilte das Sprecher:innen-Duo mit. „Nicht zuletzt der öffentliche Brief des Netzwerks der RuhrKunstMuseen war der Auftakt für weitere Unterstützung, “ so Georg Elben (Direktor des Skulpturenmuseums).

Stimmen der RuhrKunstMuseen:

Peter Gorschlüter und Regina Selter, Sprecher:innen des Netzwerks der RuhrKunstMuseen:

„Es wäre ein großer Verlust gewesen, wenn solch ein bedeutender Bestand an Skulpturen, Medien- und Klangkunstwerken auf dem Spiel gestanden hätte. Wir freuen uns sehr im Namen des Netzwerks, dass das Skulpturenmuseum nun in eine positive Zukunft blickt und mit der Umsetzung von Marshall 66 noch an Profil dazugewinnen wird. Das Skulpturenmuseum war von Beginn an dabei und bleibt damit ein wichtiges Mitglied des Netzwerks.“

Georg Elben, Direktor des Skulpturenmuseums Marl:

„Diese Entscheidung bietet die Chance für das Skulpturenmuseum, das Profil zwischen Skulptur, Videokunst und Klangkunst in der Zukunft auszubauen. In der denkmalgeschützten ehemaligen Schule gibt es spezielle architektonische Herausforderungen. Ich freue mich darauf, diese anzugehen, Marschall 66 mit Leben zu füllen und die sehr unterschiedlichen räumlichen Bedingungen sinnvoll für Kunst zu nutzen, wie etwa den großen Raum für Skulptur, der mit seinen Maßen von 6,5 x 8 x 30 Metern ideal ist für die Präsentation auch von großen Formaten, die bislang nicht gezeigt werden konnten. Gleichzeitig werden wir das Skulpturenmuseum in den kommenden Jahren bis zur voraussichtlichen Eröffnung im Jahr 2026 in vielfacher Hinsicht neu aufstellen und die gemeinsame zukünftige Heimat mit der städtischen Bibliothek zu einem lebendigen dritten Ort entwickeln. Nicht zuletzt hat die öffentliche Unterstützung des Netzwerks der RuhrKunstMuseen den Aufschlag für weitere Unterstützung gegeben.“

Zu den RuhrKunstMuseen gehören:

Kunstmuseum Bochum | Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Museum moderner und zeitgenössischer Kunst | Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Situation Kunst mit Museum unter Tages | Josef Albers Museum Quadrat Bottrop | Museum Ostwall im Dortmunder U | Museum DKM, Duisburg | MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg | Lehmbruck Museum, Duisburg | Museum Folkwang, Essen | Kunstmuseum Gelsenkirchen | Osthaus Museum Hagen | Emil Schumacher Museum Hagen | Gustav-Lübcke-Museum Hamm | Flottmann-Hallen Herne | Emschertal-Museum Herne, Städtische Galerie | Museum Haus Opherdicke | Skulpturenmuseum Marl | Kunstmuseum Mülheim a. d. Ruhr | LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen | Kunsthalle Recklinghausen | Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna | Märkisches Museum Witten

Weitere Infos: www.ruhrkunstmuseen.com
Social Media: www.facebook.com/ruhrkultur.jetzt
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Der Auftrag der RTG ist es, ein eigenständiges touristisches Regionalprofil zu entwickeln sowie die Bündelung von Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb zur Profilierung der Metropole Ruhr als neues und modernes Reiseziel voranzutreiben. Als Informations- und Koordinierungsstelle für die Metropole Ruhr ist die RTG zentraler Ansprechpartner – auch bei der Vernetzung der touristischen Partner in der Region.

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Nina Dolezych

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