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Gute Stimmung im Bochumer Ehrenfeld an der Trinkhalle "Zum Philosophen" (Bild: RTG / Dennis Brögelmann)
Gute Stimmung im Bochumer Ehrenfeld an der Trinkhalle "Zum Philosophen" (Bild: RTG / Dennis Brögelmann)

Pressemitteilung -

Tag der Trinkhallen: Der Feiertag der Budenkultur begeistert zum dritten Mal

„Kette geben, Kult erleben“: Das Motto am Tag der Trinkhallen im Ruhrgebiet kam sehr gut an und wurde von den Besucher:innen gerne in die Tat umgesetzt. Tausende gingen auf Budentour und feierten eine der liebenswertesten und authentischsten Errungenschaften des Ruhrgebiets, die seit kurzem auch offiziell immaterielles Kulturerbe ist. Neben Bonbons, kalten Getränken und Eis am Stiel gab es ein Kulturprogramm der besonderen Art, das größtenteils von Künstler:innen aus der Metropole Ruhr bestritten wurde. Weltmusik und DJ, Poetry Slam und Comedy wurden an den 50 von der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) ausgewählten Buden ebenso dargeboten wie Filme, Fußballkunst und buntes Programm für Kinder. Über 250 Akteur:innen und mehr als 200 Helfende trugen maßgeblich zum Gelingen des Feiertags der Budenkultur bei.

Die Idee der Veranstaltung, nämlich Begegnungen zu schaffen und Austausch zu ermöglichen, wurde allerorts gelebt. Bei bestem Wetter schlenderten die Besucher:innen von Bude zu Bude, verweilten hier und da ein bisschen und genossen das Programm und vielerorts auch einen Plausch mit anderen Besucher:innen, den Künstler:innen oder den Trinkhallenbesitzer:innen. Von Beginn des von der RTG organisierten Programms an war die Stimmung großartig – und blieb es bis zum Ende.

Regen Zulauf hatten unter anderem jene Trinkhallen, an denen Programm der Sparte „Fußball“ angeboten wurde. Der Auftritt der ID55-Singalongs, die Fußballlieder zum Mitsingen performten, sorgte an Susis Büdchen in Essen für ein volles Haus. Aber auch an den All in Kiosk in Bochum strömten Fußballfans in Scharen, um ihr Wissen rund um den VfL Bochum in einem Quiz mit Stadionsprecher Ansgar Borgmann unter Beweis zu stellen.

An der Trinkhalle Akca in Oberhausen ging es sehr entspannt zu. Tag der Trinkhallen-Veteran DJ Señor 45 und seine Freund:innen Anemone, DJan und Thorsten Pop-Missile servierten ein tanzbares POTTpourri mit Soul, Funk, Easy Listening, 80er- & Indie-Pop- Songs, das perfekt zur Location und zum Sommerwetter passte.

Viel zu lachen hatten die Besucher:innen des idyllisch in einem Park gelegenen Grünen Büdchens in Duisburg: Hier reihten sich die Auftritte der Comedians Jaqueline Feldmann, Kai Magnus Sting, C. Heiland und anderer bekannter Namen aneinander und sorgten für gute Laune bei Jung und Alt.

Die Leobude in Lünen war in diesem Jahr erstmals dabei – und gleich ein Publikumsrenner. Besonders das Clownsprogramm, das (nicht nur) für die kleinsten Gäste auf die Bühne gebracht wurde, zog viele Familien an. Doch auch die Musik-Acts White Coffee – mit Gitarre, Ulkulele und Gesang - und das Trio Gordon mit Song Interpretationen aller Art machten ordentlich Stimmung in Lünen.

Überall bot sich das gleiche Bild: Menschen aller Altersgruppen und unterschiedlichster Nationen feierten friedlich miteinander.

Besonders viele der rund 25.000 Besucher:innen nutzten die eigens ausgearbeiteten Radrouten entlang zahlreicher teilnehmender Trinkhallen, um möglichst viel Kultur erleben zu können. Kaum eine Trinkhalle, vor der nicht jede Menge Fahrräder geparkt waren. Dabei wurden auch die knapp 60 weiteren Kioske, die nicht von der RTG bespielt wurden, gerne angesteuert. Sie stellten ein eigenes Programm auf die Beine.

Axel Biermann, Chef des Veranstalters RTG, wollte mit dem großen Budenzauber die Ruhrgebiets-Identität stärken und zeigt sich mit dem Ergebnis überaus zufrieden: „Der Mythos Bude lebt, das hat heute wieder jeder gespürt. Für die Menschen zwischen Wesel und Unna gehört der Kiosk an der Ecke zu ihrem Lebensgefühl. Wir wollten die Trinkhallen in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken und das ist uns augenscheinlich auch beim dritten Mal gelungen!“ Und nicht nur Einheimische tummelten sich heute an den Büdchen: Auch Besucher:innen unter anderem aus Bayern, Frankfurt am Main und Aachen wurden gesichtet. Und alle waren sich einig: Schön war’s „anne Bude“!

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