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Industriekultur im Ruhrgebiet: Abenteuer für Groß und Klein

Pressemitteilung   •   Aug 02, 2021 11:59 CEST

LWL-Freilichtmuseum Hagen // Foto: Ravi Sejk

Schatzsuchen und Erkundungen unter Tage, Ausflüge in die Geschichte und ein großer Hafen im Miniaturformat: An den Orten der Industriekultur in der Metropole Ruhr gibt es in den Sommerferien einiges zu entdecken. Was die spektakulären Kokereien, Stahlwerke und Museen sonst noch in den letzten Ferientagen  ‒ und darüber hinaus ‒ auf dem Programm haben? Hier ein paar Tipps für Entdecker und Entdeckerinnen:

Neues Schaudepot im Ruhr Museum

Wie sich die vergangen Monate hervorragend nutzen ließen, wird auf Zeche Zollverein deutlich: Das dort ansässige Ruhr Museum ist tief in die eigenen Bestände gestiegen und öffnet nun die Tore des neuen „Schaudepots“. In der ehemaligen Salzfabrik sind rund 25.000 archäologische, naturwissenschaftliche und historische Schätze zu bewundern. Der Rundgang über die Ebenen Natur, Kultur und Geschichte beginnt chronologisch mit den ältesten Sammlungsstücken der Geologie und führt über die Archäologie und Bestände des Mittelalters und der Frühen Neuzeit in den Bereich der Industrie- und Zeitgeschichte der letzten 200 Jahre. Weil dies allein ohnehin ein kaum zu schaffendes Unterfangen ist, lassen sich diese Einblicke in über 110 Jahre Sammlungsgeschichte nur im Rahmen von Führungen erlangen, die es allerdings fast täglich gibt. Auch für Familien gibt es einige, beispielsweise am 11. und am 14. August.

https://ruhrmuseum.de/ausstellungen/aktuell/das-neue-schaudepot-des-ruhr-museums

Ausstellung "Heilen und Pflegen" in der DASA

Pünktlich vor Ferienbeginn hatte die DASA Arbeitswelt Ausstellung ihr Angebot bereits ausgeweitet. Das Dortmunder Ausstellungshaus mit den spannenden Einblicken in unsere Arbeitswelt stellt eine Berufsgruppe vor, die im Moment besonders gefragt ist: Ob beim Untersuchen, Retten, Operieren, Therapieren oder Pflegen – medizinische Berufe sind nah am Menschen und enorm vielschichtig. Welche Fähigkeiten und Kompetenzen Menschen in den Heil- und Pflegeberufen benötigen, um ihre systemrelevanten Jobs auszuüben, können Besucher*innen hier hautnah erfahren. In jedem Ausstellungsbereich gibt es ungewöhnliche Mitmach-Stationen.

https://www.dasa-dortmund.de/ausstellungen/heilen-und-pflegen

Steampunker*innen im Schiffshebewerk Henrichenburg

Einen passenderen Ort für technikverliebte Nostalgiker gibt es kaum: Nach der gelungenen Premiere im Jahr 2019 mit mehreren tausend Besuchern und der pandemiebedingten Zwangspause im vergangenen Jahr übernehmen Steampunker*innen wieder das Ruder im ehrwürdigen Schiffshebewerk Henrichenburg. Coronabedingt passiert dies in einem reduzierteren Veranstaltungsformat als „Steampunk Jubilee Market“. An zwei Tagen ruft der zuständige Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zum bunten Treiben mit An- und Abstand auf dem Gelände seines Industriemuseums in Waltrop auf. Am Samstag (7.8.21) von 12 bis 20 Uhr und am Sonntag (8.8.21) von 10 bis 18 Uhr erwartet die Besucher*innen ein „retrofuturistisches“ Marktgeschehen. Auf dem gesamten Museumsgelände sind gewandete Persönlichkeiten zu finden, die viel Kreativität in ihre Kleidung und in ihre mitgebrachten Maschinen investiert haben. Steampunk-Walking-Acts gestalten ein abwechslungsreiches Tagesprogramm. Tickets gibt es nur online im Vorverkauf.

https://www.kulturkanal.ruhr/122-jahre-schiffshebewerk-henrichenburg-steampunk-jubilee-market-im-lwl-industriemuseum

Kinderführungen und Mitmachaktionen im Deutschen Bergbau-Museum

Schon vor den Dinosauriern gab es Leben auf der Erde. Was erzählen uns Fossilien darüber? Was haben Bergleute außer Kohle sonst noch abgebaut? Und warum waren Pferde unter Tage lange Zeit unverzichtbar? Im Deutschen Bergbau-Museum in Bochum gibt es die Antworten. Neben besonderen Kinderführungen in das Besucherbergwerk unter Tage, warten dazu bis zum Ende der Ferien noch mehrere Mitmachaktionen auf neugierige junge Besucher und Besucherinnen. Aber auch die Großen kommen bei weiteren Sonderveranstaltungen auf ihre Kosten.

www.bergbaumuseum.de

Ferienwerkstatt im Umspannwerk Recklinghausen

„Anfassen erlaubt“  ist nicht nur das Motto des Museums „Strom und Leben“ im Umspannwerk Recklinghausen. Die Ferienwerkstatt geht noch darüber hinaus. Anfassen ist hier sogar klar erwünscht. Sie öffnet am 3. und 7. August für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren jeweils von 12.30 Uhr bis 16.30 Uhr. Mit im Einsatz sind dabei auch Fischer-Technik, LEGO dacta und eine Autorennbahn. Wer mag, kann unter Anleitung auch einen Morsetelegrafen oder ein Luftballonauto bauen. Das Angebot ist kostenfrei und es gibt keine Teilnehmerbegrenzung. Lediglich für die Bausätze werden Materialkosten erhoben.

https://www.umspannwerk-recklinghausen.de/de/events/sommerferienprogramm-fuer-kinder

Expeditionen mit Zwergfledermaus im Landschaftspark Duisburg-Nord

Technik kommt auch im Landschaftspark Duisburg-Nord zum Einsatz. Dort, wo einst das Eisen durch die Gießhallen des Stahlwerkes floss, wird heute mit moderner Technik nach verborgenen Schätzen gesucht. Dabei steht den kleinen und großen Expeditionsteilnehmer*innen das Maskottchen des Parks, die Zwergfledermaus Edgar, zu Seite. Alle Infos zu den unterschiedlich schwierigen Routen und gegebenenfalls benötigten GPS-Geräte gibt es im Besucherzentrum des Landschaftsparks.

https://landschaftspark.de/aktuelles/landschaftspark-ladt-in-den-sommerferien-wieder-zur-gps-rallye-mit-edgar/

Nachbau des Duisburger Hafens im Binnenschifffahrtsmuseum

Gar nicht weit davon liegt der größte Binnenhafen der Welt - und das dazu passende Binnenschifffahrtsmuseum, in dem sich alles über seine Geschichte in Erfahrung bringen lässt. Ganze Kohlenkähne sind darin ausgestellt. Neuestes Highlight ist ein Nachbau des Duisburger Hafens, den der Hamburger Künstler Oliver Schaffer aus beeindruckenden 50.000 Playmobil-Teilen angefertigt hat. Am 6. August ist der Erbauer dieser Hafenwelt selbst vor Ort und erzählt, wie eine solche phantastische Welt entsteht.

http://www.binnenschifffahrtsmuseum.de/?p=5141

Performance zum Klimawandel auf dem Gelände der Kokerei Hansa

Ob durch Wasserknappheit oder Überschwemmungen, anhand von Wasser lassen sich die Folgen des Klimawandels ganz unmittelbar beobachten. Auf dem Gelände der Kokerei Hansa wird daher Neues ausprobiert: Eine installative Ortsbegehung geht dem Klimawandel und seinen Auswirkungen nach. Die Performance richtet sich an interessierte Menschen ab 10 Jahren und wurde vom Ensemble KJT gemeinsam mit der Gruppe pulk fiktion speziell für die besondere Umgebung des Industriedenkmals geschaffen. Sie ist erstmals am 22. August zu sehen.

https://www.industriedenkmal-stiftung.de/besuch/veranstaltungen

Wieder geöffnet: Das Freilichtmuseum in Hagen

Übrigens: Auch das Freilichtmuseum in Hagen hat wieder geöffnet. Der friedlich wirkende Mäckingerbach war im Gefolge der Starkregenfälle ebenfalls über seine Ufer getreten. Mittlerweile lassen sich aber die Mühlen und Schmieden und die zahlreichen anderen alten Werkstätten wieder besuchen und auch bestaunen.

www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de/

Ruhr Tourismus GmbH (RTG):

Der Auftrag der RTG ist es, ein eigenständiges touristisches Regionalprofil zu entwickeln sowie die Bündelung von Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb zur Profilierung der Metropole Ruhr als neues und modernes Reiseziel voranzutreiben. Als Informations- und Koordinierungsstelle für die Metropole Ruhr ist die RTG zentraler Ansprechpartner – auch bei der Vernetzung der touristischen Partner in der Region. .

Die Federführung folgender Projekte und Veranstaltungen liegt bei der RTG:

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